Harald Krüger aka "der beste Jerry Lewis" und Iskander Moon kommen im Schick vorbei

Die Montagsreihe im Schick called „Klein Aber Schick“ feiert weiter ihre zwölfte (!) Saison ab! Im November werden die Konzerte crazy – die Grenzen werden gesprengt. Vom „besten Jerry Lewis des Landes“, Harald Krüger, der auf seine ganz eigene Weise Songs zum Besten gibt – und das als Benefizshow präsentiert – über den hippieesken Sound des Duos „Wex“ bis hin zur modernen Indie-Variante des Coldplayartigen-Sounds von „Iskander Moon“… Das Klein Aber Schick-Format zeigt mal wieder, wie frei die Szene sein kann, wenn man sie lässt. Und das bei freiem Eintritt! Hier das November-Programm: 

Mo. 02.11.2026: John Steam Jr

Nach über 500 gespielten Konzerten findet John Steam Jr. endlich eine Schublade, die – unter quietschenden Scharnieren – irgendwie zu passen scheint. Seine Interpretation von Americana hat Ecken und Kanten, vermeidet jedes inhaltliche Klischee und funktioniert in der lokalen Eckkneipe genauso wie auf der Festivalbühne. John Steam Jr. ist auch in diesem Jahr mit Gitarrenkoffer, Songs und Geschichten unterwegs, wobei er sich beim Versuch, sich selbst zu moderieren, um Kopf und Kragen redet – und mit entwaffnender Ehrlichkeit den erhobenen Finger in erster Linie gegen sich selbst richtet.

Mo. 09.11.2026: Wex

Nachdem sich Florentin Wex über Jahre hinweg als Bassist und Harmoniesänger der Folk- und Beatrock-Band Fooks Nihil etabliert hat, schlägt er nun ein neues Kapitel auf: Mit der Veröffentlichung seiner ersten Solo-EP und und LP präsentiert er ein leidenschaftliches Klanggemälde seiner persönlichen musikalischen Reise. Getragen werden seine Werke von warmen Country- und Folkakkorden, prägnanten Beatriffs, treibenden Drums sowie kraftvollen Gesangs- und Klavierharmonien.

Aufgenommen in Crestline, Kalifornien, entstehen seine Songs in enger Zusammenarbeit mit dem langjährigen Weggefährten Glenn Brigman (Triptides). Die kreative Verbindung der beiden Freunde verleiht der Musik eine besondere Intensität: eine konzentrierte, ehrliche Rückbesinnung auf die musikalische Energie und Unmittelbarkeit der 60er- und 70er-Jahre. Die Songs vereinen dabei eine intime Atmosphäre mit kraftvoller Dynamik und schaffen so einen authentischen, zeitlosen Sound, der gleichermaßen vertraut wie eigenständig wirkt. So entsteht ein facettenreiches Gesamtwerk, das nicht nur als persönliches Statement von Wex, sondern auch als kraftvolle Hommage an die Ursprünge des Westcoast-Sounds verstanden werden kann. 

Mo. 16.11.2026: Harald Krüger

Rock’n’Roll-Solo-Konzert mit Harald Krüger. „Der beste Jerry Lee Lewis der Republik“, so titulierte ihn die Süddeutsche Zeitung. Die einzigartige One-Man-Show des Heidelberger Ausnahme Pianisten. Harald Krüger ist nicht nur das überregionale Aushängeschild Kur-Pfälzer Boogie Woogie Kultur, nein sein Name steht neben virtuosem Power-Piano auch für bestes Entertainment, schmachtenden Gesang und einfach die pure Freude am Pianospiel.

Der Kopf der hochdekorierten Band „Krüger Rockt!“ (bereits die 14. CD „Rock’n’Roll Explosion“ veröffentlicht) gibt im Jahr deutlich mehr als 100 Konzerte im gesamten Bundesgebiet und weit über die Grenzen hinaus. Und eines haben alle Konzerte gemeinsam: Sie hinterlassen Mengen begeisterter Fans.

Er ist keiner von den Puristen, ordnet sich selbst keiner Musikerkategorie zu, er ist Pianist und das mit Herz und Seele. Er ist glaubwürdig, keck und trotzdem charmant und er ist eines, ein echter Piano-Rock’n’Roller, ist doch die Authentizität eines Piano-Killers Harald Krüger auf den Leib geschrieben. „Seien es die absoluten Power-Nummern mit einem virtuosen Pumpin‘ Piano, wie sie wirklich nur Harald Krüger beherrscht, oder die unglaublich einfühlsam interpretierten Balladen der großen Protagonisten jener Zeit, bei kaum einem anderen Künstler findet man diese Facetten auf einem derart hohen Niveau vereint“, meint die FAZ.

Aber vor allem sollen auch alle Rock’n’Roll-Fans auf Ihre Kosten kommen. Das Beste der großen Kontrahenten, der „Kings of Rock’n’Roll“ (Elvis Presley, Little Richard, Fats Domino und Jerry Lee Lewis), in einem Konzert. Ein absolutes Muss – nicht nur für die eingefleischten Fans. 

Mo. 23.11.2026: Shallter

Bei Shallter trifft cinematischer Live-Sound auf Indie-Rock-Minimalismus. Sie stehen für einen intensiven, handgemachten Gegenentwurf zu algorithmischen Playlist-Tapeten und digitalem Einheitsbrei. Von dirty Detroit-Garage-Rock bis zu weiter aufgespannten Soundscapes voller atmosphärischer Tiefe, roher Emotionalität und kompromissloser Unmittelbarkeit. Live bedeutet für Shallter: analoger Puls, Menschen zusammenbringen und den echten Soundtrack für unvergessliche Clubnächte liefern – direkt dorthin, wo Musik hingehört: mitten in die Szene. 

Mo. 30.11.2026: Iskander Moon

Mit seiner gefeierten EP Are You Lost Here? und der Debütsingle Saturday Silence, die 2024 vielerorts die Radiowellen prägte, machte Iskander Moon erstmals eindrucksvoll auf sich aufmerksam. Jetzt folgt mit Salt Moon City endlich das lang erwartete Debütalbum des jungen Indie-Pop-Ausnahmetalents.

Entstanden zwischen Konzertnächten, Zugfahrten und Studiosessions quer durch Europa, trägt das Album die Spuren eines rastlosen Musikers. Über 60 Shows im In- und Ausland lieferten Iskander in den vergangenen zwei Jahren die Inspiration für seine Songs, während er gleichzeitig von seiner neuen Heimat Brüssel aus Musik für zahlreiche andere Künstler:innen produzierte.

Ganz seinem nomadischen Lebensstil folgend arbeitete Iskander an Salt Moon City an den unterschiedlichsten Orten: in Berlin, in New York City oder in einem verwunschenen Schloss aus dem 19. Jahrhundert nahe der französischen Grenze. Das Ergebnis ist cineastischer Alternative-Pop voller Atmosphäre, Gefühl und Größe — mal intim und zerbrechlich, mal hymnisch und überwältigend.

Der 25-jährige Künstler verbindet die Emotionalität eines Soul-Sängers mit dem Gespür eines klassischen Komponisten und der Energie eines Rockmusikers. Zwischen melancholischen Balladen, warmen Streicherflächen und euphorischen Refrains entsteht ein Sound, der ebenso zeitlos wie modern klingt. Die Einflüsse reichen von Paolo Nutini und Sufjan Stevens bis hin zu Coldplay, während auch die Handschrift von Johann Sebastian Bach und Claude Debussy immer wieder durchscheint.

Und wer Iskander Moon bereits live erlebt hat, weiß: Seine Konzerte sind keine gewöhnlichen Shows, sondern intensive Reisen zwischen Gänsehautmomenten, roher Energie und großer Emotion.

 

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Venue

Schick Mainz
Kaiserstraße 15
55116 Mainz

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