Donnerstags-Special am 24.11.2022 mit CINEMA NOVA (Foto: Gregor Edinger)

 

Leute, Leute, war das ein Start in den Herbst! Wir sind mega dankbar für den regen Besuch bei unseren Klein Aber Schick-Konzerten im Schick in Mainz. Wir haben erst ab Mitte des Monats Konzerte angeboten und leider sehr kurzfristig mit der Werbung begonnen, aber ihr wart einfach innerhalb kürzester Zeit am Start! 1000 Dank dafür. Und hier gibt es noch mehr gute Gründe, an der Ecke Kaiserstraße – Boppstraße vorbeizuschauen – immer montags und jeden Monat auch einmal an einem Donnerstag. Checkt das November-Programm.

 

Mo. 07.11.2022: Figur Lemur

Alle sind alles. Figur Lemur lieben ihre Widersprüche, sind einzeln entspannt aber zusammen kompromisslos, denken riesig, sind eine Gang, seit immer: Vier Jungs, die seit Kindertagen zusammen Musik machen. Zusammen verschworen für ihren Sound im Poprap. Sie spazieren dabei wildernd durch die Jahrzehnte und mischen Trap-Ästhetik mit Grunge Gitarren und 80s Vibes. Sie wechseln permanent die Rollen, alle haben alles in der Hand, schieben sich gegenseitig vom Stuhl, um “mal eben” was in der DAW zu machen. Figur Lemur lösen die klassischen Verteilungen einer Band auf und setzen sie neu für sich zusammen, so wie sie es gerade brauchen: Als HipHop-Boyband, als Indie-Liveact, als Producing-Kollektiv.

Die Stimmen der Brüder Ben und Jonas verschmelzen in den gesungenen Refrains, durch die Strophen zieht sich Bens taumelnder Rap Flow. Die Lyrics beziehen immer wieder Stellung, hinterfragen, sind politisch und werden aufgefangen zwischen breiten Synthies, ausgecheckten Samples und kaputten Gitarren. Die vier sind dabei Perfektionisten und Mashup-Profis, inspiriert von dem Sound ihres kaputten Autoradios über FKA Twigs zu Radiohead. Sie erzählen von großen Themen: Von tiefen Unsicherheiten, von unserer Welt in Flammen und immer wieder zwischendurch von der Liebe.

Mo. 14.11.2022: Emily's Giant

Aus melancholischem Folk à la Mumford and Sons wird eine wüste Mischung aus Black Keys und Felice Brothers, ein schweißtreibendes Live-Erlebnis bei dem zwei schnauzbärtige Musiker ihren Gästen sehr unterhaltsam darlegen warum es noch Grund zur Hoffnung gibt.

Mo. 21.11.2022: Binyo

Binyo macht fröhlichen, akustischen, deutschsprachigen Indie-Pop mit Wortwitz und Tiefgang, gespickt mit Einflüssen aus Reggae und Hip-Hop. Musikalische Leichtigkeit, poetische Texte und eine Prise Humor: Ein unverwechselbares Binyo-Feeling scheint bei jedem Konzert durch. Die Mundwinkel wandern bei der souveränen, entspannten Bühnenpräsenz nach oben und Gitarre, Saxophon und Schlagzeug lassen keinen Fuß stillstehen. Nach drei Studio Alben folgten in 2021 die beiden Singles „Alter Falter“ und „Bekomme Bock“. Für 2022 hat BINYO sich viel vorgenommen. Mit dem neuen Song „Bergauf im Gegenwind“ wird ein ganz neuer Sound präsentiert, der ein viertes Studio Album ankündigt.

 

 

Do. 24.11.2022: SPECIAL w/ Cinema Nova

Flimmernde Traumbilder, die Geschichten von Reisen ins Unbestimmte, Irrationale erzählen. Ein Sprung ins Blaue. Es ist okay, sich zu verlieren. Mit dem Kopf in den Wolken und den Körpern fest auf dem Boden oszillieren CINEMA NOVA zwischen offenen Synthlandschaften und der direkten Sprache klassischer Indiesounds. Das 2020 erscheinende Debütalbum will bewusst vielfältig klingen, um jeder Schattierung unseres Seins eine Stimme zu geben. Blaue, weite Klänge treffen auf das Orange der Dämmerung, das uns melancholisch die vergangene Nacht ins Bewusstsein ruft. Wer nach Vergleichen sucht, der findet sie auch. CINEMA NOVA stehen auf den Schultern junger Giganten wie Foals, Tame Impala oder Alt-J, die ihnen eine Vorstellung gegeben haben, was und wer sie sein wollen. Die Texte beschreiben Bilder der Vergangenheit, die sich in der Unschärfe des Erinnerns verlieren, der surrealen Fiktion, die sich manchmal aber wirklicher anfühlt als die Realität. Die fünf Mainzer sind bereit den Blick selbstbewusst in die Zukunft zu richten. Let´s bloom!

28.11.2022 Blaqrock

Die Gruppe aus Chicago, bestehend aus dem Sänger Gardner McFadden III, dem Gitarristen Myles Bacon, dem Bassisten Austen Goebel und dem Schlagzeuger Danny Delgado, ist eine klassische Variante der alternativen Musik. In Anlehnung an den Text von Childish Gambino „Black rock like a fuckin‘ LOST episode“ verkörpert die Band die Tatsache, dass Rockmusik ursprünglich von schwarzen und ethnischen Künstlern gemacht wurde.  Blaqrock bringt diese verlorene Tatsache in den Vordergrund.  Die alternative Schreibweise steht nicht nur für die Vielfalt der Mitglieder, sondern auch dafür, dass die Gruppe über die typischen Genregrenzen hinausgeht. Von Rage Against The Machine, Linkin Park, N.E.R.D und BROCKHAMPTON bis hin zu Guns N‘ Roses, Thundercat, The Mars Volta und J Dilla spiegeln die Einflüsse von Blaqrock wider, dass sie sich nie davor gescheut haben, über das Erwartete hinauszugehen.

Die größte Stärke von Blaqrock sind die vier Mitglieder und die Absorption ihrer Energie und Einflüsse. Diese integrative Energie wird von ihren Fans aus allen Bevölkerungsschichten ausgestrahlt. Mit introspektiven und nachdenklichen Texten, harten Gitarren, groovenden Bässen und stampfenden Drums kann dieser Sound nur als BLAQROCK bezeichnet werden.

 

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