Die „Fenster zum Hof“-Reihe schnappt Frischluft!

Die aufgrund der Corona-Pandemie konzipierte Livestream-Reihe „Fenster zum Hof“ findet nun unter freiem Himmel statt. Im Innenhof des Landesmuseums in Mainz können die Kultur-Veranstalter nun wieder „echte“ Live-Formate anbieten. Geplant sind Auftritte von Wallis Bird, Die höchste Eisenbahn, dazu lokale Acts und andere Events.

Im Innenhof des Landesmuseums entfaltet sich eine neue Zusammenarbeit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) und der Konzertagentur Musikmaschine: Die Solidaritäts-Veranstaltung „Fenster zum Hof“, die in der hiesigen Hochphase der Corona-Pandemie als Livestream-Format entwickelt wurde, läuft nun unter freiem Himmel weiter.

Das Landesmuseum Mainz , das schon in der Vergangenheit mit Veranstaltungen im Innenhof – wie Weinsalon und Mondschein-Kino oder dem Ritterfest – für kulturelle Angebote gesorgt hat, möchte den in der Corona-Zeit arg gebeutelten Künstlern und Kulturschaffenden eine Plattform bieten, um dort kulturelle Veranstaltungen gemäß den geltenden Corona-Schutzregeln durchführen zu können.

Den Auftakt machte das Staatstheater Mainz – Ende Juni, Anfang Juli – mit der Aufführung der Romantik-Komödie „Eine Sommernacht“, die noch einmal an zwei Wochenenden im August und September im Innenhof gespielt wird. Für die Zwischenzeit initiiert die GDKE ein Corona-Solidaritäts-Programm und arbeitet dafür mit der Musikmaschine zusammen, die ab dem 30. Juli bis 23. August Auftritte mit Künstlern geplant hat. Im Innenhof werden immer donnerstags bis sonntags Künstler und Künstlerinnen ganz unterschiedlicher Genres auftreten – von Singer-Songwriter-Acts über Jazz, Chanson und World bis hin zu Rock, Pop und Indie-Bands. Außerdem sind Comedy- und Kleinkunst-Formate sowie Lesungen geplant. Dabei wird ein Mix präsentiert, in dem lokale Bands und Musiker wie etwa „Am I Millionaire“ oder das „Absinto Orkestra“ aus Mainz sowie „Fee.“ aus Frankfurt einen wichtigen Teil darstellen. Einige bekanntere Künstler wie „Wallis Bird“ oder „Die höchste Eisenbahn“ stellen die Highlights dar. Vielfältiger wird das Konzept durch die drei „nicht-musikalischen“ Formate Lesung, die Comedy-Show „LOL“ und das Kleinkunst-Programm „Poesie & Wahnsinn“ aus dem Unterhaus. Dazu gibt es noch eine angeleitete „Jam Session“ mit offener Bühne und an ausgewählten Terminen lebt auch der Ursprung auf durch den Talk mit Alltagshelden.

Die Konzertagentur knüpft dabei an ein Format an, das unter dem Namen „Fenster zum Hof“ bereits in den ersten Wochen der Corona-Pandemie als Online-Konzert im Alten Postlager veranstaltet wurde. Per Live-Stream und Live-Chat konnten die Zuschauer online die Konzerte besuchen. Vor Ort begegneten sich Alltagshelden, die interviewt und von ganz unterschiedlichen Musik-Acts unterstützt wurden – Gespräche und Musik wurden ins Internet übertragen. Das Format wurde inzwischen mit dem 3. Preis des Wettbewerbs „Digital durch die Krise – Corona als Chance“ der IHK Rheinhessen, der Stadt Mainz und der MVB bedacht.

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