Sechs Wochen mit 24 Veranstaltungen im Innenhof des Landesmuseums

Es begann unter dem Eindruck des ersten Lockdowns als leicht klaustrophobische Streaming-Show. Dann wurde es als spontan improvisiertes Open Air weitergeführt. Jetzt kehrt es als beliebtes Sommerprogramm zurück: Das „Fenster zum Hof“-Open Air 2021 wartet mit einigen namhaften Acts und vielen spannenden Kooperationen auf.

Am 22. Juli startet das diesjährige Festival im Innenhof des Landesmuseums in Mainz. Im Anschluss folgen vier Abendveranstaltungen pro Woche bis zum Ende der rheinland-pfälzischen Sommerferien am 29. August. Jeweils donnerstags bis sonntags gibt es ein reichhaltiges Programm, in dessen Rahmen die Gäste besonders viel Livemusik erwartet. Es werden unter anderem Rockbands wie „The Intersphere“ erwartet, gesellschaftskritische Pop-Klänge von „Kapelle Petra“, nachdenkliche Stories von „Enno Bunger“, ein von der „Villa Musica“ präsentiertes Mozart-Konzert von Nils Mönkemeyer, ein Programm von Urban Priol im Rahmen der Jubiläumsfeier des Deutschen Kabarettarchivs und Konzerte einiger Perlen der Mainzer Musikszene wie etwa Sinu oder Good Morning Yesterday.

Besonders wichtig in der momentanen Krisensituation ist in der Kultur der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung. Das beginnt bei der Zusammenarbeit der Konzertagentur Musikmaschine und der Generaldirektion Kulturelles Erbe als Veranstalter:innen des „Fenster Zum Hof“-Open Air 2021, erstreckt sich über die sehr flexible und schöne Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Landesmuseum in Mainz und wird mit diversen spannenden Kooperationen auf Programm- und Organisationsebene fortgeführt.

Da wäre etwa die Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Mainz, die ihre Video-Künstler im Rahmen des Festivals präsentiert: An jedem Veranstaltungsabend schlagen kurze Videos inhaltliche Brücken zum aktuellen und kommenden Programm der Kunsthalle. Außerdem unterstützt das von der Landesarbeitsgemeinschaft Rock & Pop in Rheinland-Pfalz e.V. getragene Netzwerk „pop rlp“ das Festival und präsentiert an sechs Veranstaltungsabenden junge Bands und Solo-Acts aus Rheinland-Pfalz, die einen bekannteren Act supporten. Den Abschluss der Reihe bildet das Jubiläumsfest des Deutschen Kabarettarchivs mit Sitz im Proviantmagazin in Mainz. Simone Solga, Pigor & Eichhorn und Urban Priol sind auf der Bühne zu Gast bei der Feier anlässlich von 60 Jahren Deutsches Kabarettarchiv, 120 Jahren Kabarett in Deutschland unter freiem Himmel. Das Klassik-Konzert „Mönkemeyers Mozart“ des weltbekannten Bratschenvirtuosen Nils Mönkemeyer aus München wird von der „Villa Musica“ präsentiert.

Nicht zuletzt kann Kultur nicht ohne Unterstützung aus Medien und Wirtschaft funktionieren. Hier sind langjährige Lieblingspartner der Konzertagentur Musikmaschine wie die Sparkasse Mainz, die Brauerei Bitburger, das sensor Magazin oder der Energieversorger entega hervorzuheben. Zudem haben sich auch neue Partner gefunden, über die sich die Veranstalter sehr freuen: Der Getränkehersteller fritz-kola hilft mit Equipment und auch das Mainzer Breitband unterstützt tatkräftig. Die Mainzer Breitband baut in Mainz und der Region das Glasfasernetz aus und bietet verschiedene Dienstleistungen an, denn Konnektivität ist heute wichtiger denn je. Was nicht nur in den Anfangstagen vom „Fenster zum Hof“ – der Streaming-Show – sehr hilfreich war. Zudem wird das Open Air unterstützt vom „Mainz startet durch“-Programm der Landeshauptstadt Mainz und ist Teil des Kultursommers 2021 der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur.

Das „Fenster zum Hof“ ist im ersten Corona-Lockdown entwickelt worden und nahm als Online-Format seinen Anfang. Die Shows fanden im „Alten Postlager“ in Mainz statt und vor Ort traf jeweils ein Musik-Act auf einen Alltagshelden. Bei Konzert und Talk waren Zuschauer:innen im Livestream dabei und nahmen über den Chat teil. Das Format gewann sogleich einen Digitalpreis der Stadt Mainz und des Digital Gutenberg Hub und war aussichtsreicher Bewerber für den Applaus Award der Initiative Musik. Über den Sommer 2020 wurde ein „Open Air“-Festival unter Corona-Bedingungen daraus. Nachdem die Freiluftveranstaltungen unter Anwendung eines eigens entwickelten Hygiene-Konzepts ein erfolgreiches Format geworden sind, das einerseits mehreren Tausend Gästen glückbringende Momente in einer schweren globalen Krise bescherte, andererseits einem Helfer-, Techniker- und Gastronomie-Team Einnahmen generierte und -last but not least- den vielen auftretenden Künstlern öffentliche Auftritte vor Live-Publikum brachte, möchten GDKE und „Musikmaschine“ das Format im Innenhof des Landesmuseums etablieren, beginnend mit der jetzt bevorstehenden Ausgabe im Sommer 2021. Die Pandemie ist noch nicht beendet – unsere Solidarität ebenfalls nicht!

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