Kleine schicke Pause zur Fastnacht

Montagskonzerte im Februar wieder vom bunten Treiben unterbrochen

Wer in Mainz Lust auf anspruchsvolle Livemusik hat, muss sich im Februar gut informieren. Die Fastnachtstage unterbrechen etwa die Musikmaschine-Reihe “Klein Aber Schick”, die jeden Montag im Schick & Schön stattfindet. Hier die Vorstellung der drei Künstler.
 
 

05.02.2018: DIE THRILLER PFEIFEN


„Flieg mit uns“… wir warten auf unseren Konzerten auf dich! Oder in diesem Internet, von dem immer alle Leute reden. Wir sind eine LIVE Band und freuen uns darauf, textlich zwischen dir & mir und was uns bewegt in Kontakt zu treten. Dabei wissen wir so wenig über dich, findest du dich in unseren Texten wieder? Wir wollen dich nicht von deinem Lieblingssinger-Songwriter wegbringen, dazu sind wir viel zu eigenartig. Unsere Wurzeln liegen zu 2/3 im Rockbereich und geben uns festen Halt.
 
 

19.02.2018: FLEMMING BORBY


Der Däne Flemming Borby gilt als großes Talent des Indie Pop Folk. Seit den 90ern ist er in der Szene aktiv, veröffentlichte mit seiner dänischen Band GREENE drei von der Kritik hochgelobte Alben und trat mehrmals auf dem dänischen Roskilde Festival auf. Als Absolvent der Royal Academy of Music gründete er 2001 dann die Band LABRADOR, mit der er vier Alben und eine EP veröffentlichte und in Dänemark, Deutschland, Schweiz, Frankreich, UK, USA und Japan tourte. Jetzt konzentriert er sich auf seine eigenen Songs und schreibt feine Singersongwriter-Indie-Popsongs mit Fokus auf gute Melodien und persönliche Lyrics.
 
 

26.02.2018: BART BUDWIG


Bart Budwig wuchs Palouse (Idaho) auf, mit einer Pawn Shop Trompete und einem Herz so groß wie ein Wolkenkratzer – wenn Wolkenkratzer demütig sein könnten. Bart machte Bekanntschaft mit den Melodien der klassischen Jazz-Charts und kam zu der Erkenntnis, dass Bruchlinien in großen Herzen auseinanderdriftende Kontinente schaffen, neue Ozeane schneiden und Berge versetzen können. Irgendwann, als alle aus seinem Umfeld verschwunden waren, ob in den Tod oder nach Texas, bekam er einen Brief aus Texas: Waylon Jennings lud ihn ein, mit Gitarre und Stift zu kommen. Budwig schreibt nicht in die großen Songs. Er schreibt Lieder über Orte zwischen den Hügeln, über Gebirgszüge und verborgene Schluchten, wo Wahrheit ein wenig mehr im Fokus ist, Geschichten sich die Zeit nehmen, erzählt zu werden; wo Herzschmerz ein Ort der tiefen Reflexion ist und wo Melodien keine feinen Anzüge oder Schuhwerk tragen und neue Autos fahren müssen, um schön zu sein.
 
 

Im Januar spielen noch:

 

15.01.2018: ORANGE AMBER


Orange Amber spielen ihre eigene Version des Rock’n'Roll – ätherisch, verspult, schwelgend, abwegig… Die Songs handeln von Wäldern ohne Sonne, von Gebirgen aus Glas oder vom bedingungslosen Ablauf der Zeit. Alles ist Nebel, Traumland, Feuer, Eis und Weltall, inspiriert von Fantasie, Natur – und Chaos. Musik aus der Tiefe des Raumes. Musik des Halblichts und der Nacht… Vielfältige Einflüsse, unter anderem von britischen Bands wie The Verve oder Radiohead, prägten die Band und ließen Musik entstehen, die sich den gängigen Stilrichtungen entzieht. Der ständige Wandel auf den Nebenpfaden des Mainstream Rocks, schafft dennoch Raum für ausgelassenes Tanzen sowie versunkenes Meditieren.
 
 

22.01.2018: DAVID BECKINGHAM


Mit seinem Album „Just When The Light“ begibt sich DAVID BECKINGHAM auf eine innere Reise zu der Ursprünglichkeit der menschlichen Tragödie, immer das haben zu wollen, was man nicht hat. Das emphatisch anmutende Werk bewegt sich zwischen Licht und Schatten, zwischen inneren Wünschen und der Erkenntnis, das man stets strebt. BECKINGHAM gewährt uns dabei eine Einsicht in sein persönliches Dilemma. „Just When The Light“ steht für den Versuch des Künstlers voller Dankbarkeit durch die Welt zugehen, verweist jedoch auch zeitgleich auf unsere ewige Rastlosigkeit.
 
 

29.01.2018: PAUL MCKENNA


Glasgow hat sich in den letzten 10 Jahren zum inoffiziellen Hauptsitz der schottischen Folk-Renaissance gemausert – und das völlig zurecht: hier kommen Menschen aus allen Teilen Schottlands zusammen um mit– und füreinander Musik zumachen. Mittendrin Gitarrist und Singer/Songwriter Paul McKenna, der die Gratwanderung zwischen traditioneller Musik und modernem Songwriting so spielerisch wie kein Zweiter meistert. In Zeiten politischen Umbruchs, des Brexit, und der über allem schwebenden Frage nach der Zukunft seines Heimatlandes ist es nicht verwunderlich, dass Paul in seinen Liedern Farbe bekennt. Ganz im Sinne seiner Idole Dick Gaughan und Andy Irvine greift er in selbstgeschriebenen Stücken Themen auf, die ihm am Herzen liegen und wählt bewusst Traditionals, die den Schwachen eine Stimme geben. Damit beweist Paul, dass er nicht nur ein wahrer Meister an Gitarre und Gesang ist, sondern auch ein Songwriter und “tradition bearer”, wie wir sie in Zeiten wie diesen immer dringender brauchen.
 
 

Die anstehenden Termine:

15.01.2018 Orange Amber
22.01.2018 David Beckingham
29.01.2018 Paul McKenna
05.02.2018 Die Thriller Pfeifen
19.02.2018 Flemming Borby
26.02.2018 Bart Budwig
 
 

Links:

Klein Aber Schick bei Facebook
Schick & Schön bei Facebook
Musikmaschine bei Facebook
Musikmaschine Termine anschauen
 
 


 
« Vorheriger Beitrag |