Nicht nur Nordlichter beim Hafenklang-Festival 2017

Das Mainzer Sommerfestival wartet mit attraktivem Programm auf

Beim 3. Hafenklang Festival an der Planke Nord am 5. August 2017 treten “Me And My Drummer” als Headliner auf. Auch das weitere Programm kann sich sehen lassen. Die Veranstalter von der Musikmaschine und der Band Bender & Schillinger freuen sich auf Abschied von der Planke Nord.
 
Hafenklang, das ist eine prall gefüllte Livebühne, das sind diverse Stände mit internationalen kulinarischen Angeboten und schönen Dingen, das ist ein urbaner Clubsound im Hafencontainer und das ist das maritime alternative Flair des Kulturbiergartens Planke Nord. Dieses Mal, wenn es am 5. August 2017 wieder heißt: Lauschen, Tanzen, Genießen und Entspannen, wird ein kleines bisschen Wehmut in die gute Stimmung hinein tröpfeln, denn wegen des bevorstehenden Endes der Planke Nord wird auch der Hafenklang zum letzten Mal dort stattfinden. Die Künstleragentur Musikmaschine veranstaltet das Festival gemeinsam mit der Mainzer Band Bender & Schillinger und man ist bereits auf der Suche nach attraktiven Alternativen für das Jahr 2018.
 

Aber zunächst das Programm für die Ausgabe am 05.08.2017: ME AND MY DRUMMER spielen als Headliner, das ist angesichts der Erfolge des Hamburger Duos schon beachtlich. Nach ihrem widerborstigen Hit “You’re A Runner” folgten mehr als 150 Konzerte quer durch Europa, treten mit außergewöhnlichen KünstlerInnen wie Kat Frankie, Tale Of Us oder Breton auf und weiteres mehr.
 
 

Doch auch FABIAN SIMON & THE MOON MACHINE bieten einiges. Fabian Simon selbst ist die Hoffnung der Deutschen Songwriterszene und zugleich ihr bestgehütetes Geheimnis. Live wird er von der Moon Machine flankiert. Die Band klingt mal ganz zärtlich leise und fast kammermusikalisch, dann wiederum findet man soulige und beatleeske Anleihen, bis abrupt heftige Synthgewitter und noisige Postrockausflüge hereinbrechen. Diese Musik fasst ihre Zuhörer bei der Hand und nimmt sie mit auf Reisen in vergessene sowie unentdeckte Welten.
 
 

LUISA, die 22 Jahre junge Hamburgerin, ist das Kind einer Musikszene im Aufbruch, die sich auf der Suche nach neuen Wegen, Bühnen, Foren und nicht zuletzt Lüsten endlich von alten Flößen trennt und lieber ins kalte Wasser springt. In ihrem neuen Album Never Own“ mischen sich elektronische Sounds mit beinahe folkloristischen zu seltsam ergreifenden Klanglandschaften, mal lichter Wald, dann wieder karstige Hochebene. Und das mit dieser Stimme. Unbeschreiblich weiblich, verletzliche Seele und unbändige Kampfeslust, besänftigend und aufrührerisch im beinahe selben Moment. Björk, PJ Harvey und Hildegard Knef in einem Song, damit war nicht zu rechnen gewesen.
 
 

MIND TRAP ist ebenfalls schwer einzufangen. Diese Band bricht Konventionen, spielt mit Erwartungen, erfindet sich ständig neu. Meilenstein und Beweis dafür ist ihr Debüt Album “Chaijerland”: Die Energie zerlegt die Musik – ihre Ambitionen holt sie wieder ein. Der Zuhörer wird mitgerissen- mal ganz sanft, dann lässig und brutal. Man steckt in der Falle und fühlt sich auch noch wohl. Da will man Mind Trap gar nicht mehr einfangen, sondern ihnen immer wieder erliegen.
 
 

TOM KLOSE ist das nächste Nordlicht beim Hafenklang 2017: Fühlte der Hamburger sich bei seinem Debüt in erster Linie im Folk-Genre heimisch, legt er nun auch öfter die E-Gitarre um und bedient sich des Soul. Die Reife, die in seiner charismatischen Stimme zu hören ist, ist nun auch umso mehr in seinen Texten zu finden, wie etwa im tragisch-traurigen Trennungssong „The End“. Bisweilen schlägt Tom neuerdings elektronische tanzbare Töne an, die für ihn zwar eher ungewohnt, aber so gar nicht unpassend klingen. Tom Klose kennt seinen Weg und bleibt sich dabei aber immer treu. Seine musikalische wie persönliche Weiterentwicklung innerhalb der letzten Zeit ist so offensichtlich hör- und spürbar, dass man wirklich nur gespannt sein kann, wohin die Reise noch gehen wird.
 
 

Der letztjährige Headliner lässt sich auch beim Hafenklang 2017 nicht lumpen: TRIPADLIB schmeißen die Afterparty im Clubcontainer! Auch an den Plattenspielern liefern sie den Soundtrack zu einem nächtlichen Trip, zugleich ad libitum und unter klaren Vorzeichen: Tanzbarkeit, Groove und Hingabe an die Musik.
 
 

Den Anfang auf der Mainstage macht AM I MILLIONAIRE. Dass es Max Grosche in seinem kreativem Schaffen auch um die Beschäftigung mit dem schnöden Mammon geht, daraus scheint er angesichts des Projekttitels kein Geheimnis zu machen. In welchen Bahnen sich die Musik des überzeugten Dauerhutträgers allerdings bewegt, ist ein Rätsel. Bei Am I Millionaire trifft Tagebuchpoesie auf verträumte Instrumentals. Melancholie paart sich mit treibenden Rhythmen. Klassik geht Hand in Hand mit den ausgefallensten Methoden des Gitarrenspiels. Und dennoch: die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigem scheint dem Wiedererkennungswert des Projekts nicht im Wege zu stehen. Also Finanzen beiseite! Wenn es um Ideenreichtum geht, haben wir es bei Am I Millionaire in jedem Fall mit einem wohlhabendem Mann zu tun.
 
 

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Infos:

Datum: 05.08.2017
Ort: Planke Nord
Einlass: 14:00 Uhr / Beginn: 15:00 Uhr / Eintritt: VVK 12 Euro (zzgl. Gebühr), AK 15 Euro.
 
 

Links:

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DANKE

Wir danken unseren Partnern und Sponsoren aus vollem Herzen. Ohne sie wäre ein Hafenklang Festival nicht möglich!
SWR3
sensor Magazin
stadtleben.de
NommNommTV
Rockbuster
Greenall’s

 
 


 
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